China ist seit letztem Jahr der weltweit größte Warenhändler. Im Jahr 2012 hatte China ein Handelsvolumen im Ex- und Import in Höhe von 3,87 Billionen US-Dollar. Als Vergleich, die USA kam im gleichen Zeitraum nur auf 3,82 Billionen US-Dollar. Die günstigen Warenpreise sorgen dafür, dass immer wie mehr Waren in China bezogen werden. Dabei ist der Transport mit Containerschiffen der kostengünstigste Weg. Egal ob mit LCL oder eigenem Container, billiger geht die Fracht nicht. Jedoch ist beim verschiffen der Ware gerade bei der Auswahl der Spedition einiges zu beachten.

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Was ist bei Seefracht aus China zu beachten?

Wer seinem chinesischen Handelspartner die Auswahl der Spedition für den Container überlässt, könnte sich wundern wenn er am Ende seine Ware bekommt und sich die Preise ansieht. Nur auf den ersten Blick ist das Verschiffen der Ware mit einer chinesischen Spedition billiger. Spätestens im Hamburger Hafen kommen weitere Kosten hinzu, von denen man als Neuling nichts wissen konnte. Wir erklären welche und was es genau ist: Wenn die Ware in Hamburg ankommt, benötigt man einen Spediteur der die Einfuhr und eventuell den Transport bis zu Ihrem Wohnort regelt. Ein Seefrachtspediteur wird Ihnen nun neben Kaigebühren, Hafengebühren und die Zollabfertigung, eine sogenannte China Service Fee verrechnen. Die China Service Fee ist nichts anderes als eine zweite Seefracht. Das kommt oft, wenn man LCL auf CFR Basis kauft, also den Absender den Transport buchen lässt.

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CFR ist ein Incoterm und ein Incoterm ist:

Die Incoterms sind internationale Regeln zur Auslegung handelsüblicher Vertragsbedingungen in Außenhandelsverträgen. Die Klauseln sind ergänzende Elemente eines Kaufvertrages und Regeln die Transportkosten: a. Den Kostenübergang beim Transport, dies bedeutet: Wer ist - Exporteur oder Importeur - Wer organisiert den Transport von wo bis wo und trägt auch die Kosten dafür. b. Den Gefahrenübergang: Wer trägt das Risiko für zufälligen Untergang oder Beschädigung der Ware während des Transports. Das vermeintliche billige Chinaschnäppchen beruht auf Kampfpreisen chinesischer Spediteure. Nur sind Ihre Gebühren nicht von Haustür zu Haustür, sondern von Warenlager Chinesischer Handelspartner bis auf das Schiff. So erscheint der chinesische Preis auf den ersten Blick natürlich viel kostengünstiger als Vergleichsangebote europäischer Speditionsunternehmer. Letztere bieten aber im Regelfall einen Preis der alle Serviceleistungen des Speditionsunternehmens umfasst. Besser und übersichtlicher ist der Kauf von Waren mit FOB ausgeschrieben Free on Board. Der Lieferant muss exportfreie Ware liefern. Der Verkäufer muss sich um die Ausfuhrformali­täten kümmern aber der Käufer erledigt den Transportvertrag mit der Spedition seines Vertrauens. Lassen Sie sich die Waren von Ihrem Lieferanten aus Basis DDP oder DDU (Delivered Duties (Un)Paid) direkt an Ihre Adresse schicken. Besser man Beauftragt gleich einen Fachmann seines Vertrauens.

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